Stimmungsaufheller für besseres Stress-Management

Serotoninmangel

Serotoninmangel ist in der Zivilisationsgesellschaft immer mehr verbreiteter. Doch was ist Serotonin? Serotonin ist ein Neurotransmitter. Ein Botenstoff, der die Signale zwischen Nervenzellen überträgt. Nur so können Reize richtig verarbeitet werden. Serotonin wirkt vor allem im Gehirn, also dort wo auch unsere Gefühle entstehen. In der heutigen Gesellschaft versuchen sich immer mehr Menschen ihre Gefühle über Fernsehfilme zu holen, Krimis und Liebesromane boomen.

Medien und Foodindustrie profitieren davon. Denn Knabbereien, Schokolade und Co sollen den Trost versprechen, der im Fernsehen gezeigt wird.

Resultat: Frustessen, das uns glücklich macht.

Der Rohstoff aus dem Serotonin entsteht, heisst Tryptophan. Tryptophan ist eine Aminosäure, die der Mensch nicht selbst produzieren kann. Sie wird bei einer gesunden Darmflora und allen vorhandenen Enzymen mit der Nahrung verstoffwechselt. Es gibt zwar Nahrungsmittel, die Serotonin oder Typtophan enthalten. Doch bringt es oftmals wenig, Tryptophanhaltige Lebensmittel allein zu essen. Wer schon Serotoninmangel hat, der sollte seine Ernährung mit Präparaten aufwerten, die Serotoninbildung anregen und nähren. Dazu gehören in geringen Mengen Obst wie Bananen, Ananas, Erdbeeren oder Himbeeren. Auch Sesam und Milchreis führen dem Körper Serotonin zu. Der Griff zur Schokolade: Typisches Frustessen. Durch Schokolade wird ebenfalls die Serotonproduktion angekurbelt. Oft geht es uns danach schon besser. Der Nachteil an diesen Lebensmitteln ist, dass diese oftmals frühreif geerntet sind und die eigentlichen Enzyme, die Serotoninmangel vorbeugen, aber erst direkt vor dem Reifezustand gebildet werden. Menschen essen dann oftmals unmengen an Obst und Schokolade, fühlen sich danach aber doch nicht besser, nehmen oftmals sogar an Gewicht zu.

Der Mensch hat etwa 10 mg Serotonin im Körper verteilt. Diese Menge braucht er, damit es ihm gut geht. Wenn der Serotoninspiegel sinkt, kippt unsere Stimmungslage. Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Ängste oder Depressionen sind die Folge. Auch auf unseren Appetit und unser Schmerzempfinden hat Serotonin einen Einfluss.

Dauerhafter Serotoninmangel kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Diese Menschen leiden unter zermürbenden Angstgefühlen, die sie veranlassen, immer wieder ritualisierte Handlungen zu wiederholen. Die Angst vor Bakterien führt beispielsweise dazu, ständig die Hände zu waschen. Die Diagnose heisst Zwangsneurose - hier werden meist Medikamente empfohlen, die jedoch häufig aus synthetischer Basis bestehen.