Stimmungsaufheller für besseres Stress-Management

Gerstengras

Gerstengras wird immer bekannter. Gerstengras ist ein ausgesprochen nährstoffreiches Gras, das zur Familie der Süßgräser (Pocae) zählt. Wer es als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, sichert seine Versorgung mit wertvollen Vitaminen, Proteinen und Mineralstoffen. Auch Autorin Barbara Simonsohn, die mehrere Bücher über Gerstengras verfasst hat, mixt sich täglich einen grünen Chlorophyll-Cocktail.

Doch warum überhaupt Gerstengras? Leider macht der saure Regen auch vor biologisch bewirtschafteten Flächen nicht Halt. Durch die Verschiebung des pH-Wertes im Boden, der immer saurer wird, geht zum Beispiel das wichtige Antioxidans Magnesium eine Verbindung mit Aluminium ein und ist damit weniger pflanzenverfügbar. Die Vitalstoffdichte der Lebensmittel sinkt. So beklagt der Krebs-Informationsdienst in Heidelberg, dass der Vitamin C-Gehalt unserer Äpfel innerhalb der letzten elf Jahre um 80 Prozent gesunken ist, der Betakarotingehalt von Fenchel im gleichen Zeitraum um ebenfalls 80 Prozent geschrumpft ist und Karotten nur noch ein Viertel so viel Magnesium wie vor zehn Jahren enthalten. „Ein Apfel pro Tag" ist also längst nicht mehr ausreichend, um sich gesund zu erhalten.

Viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler sehen im Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren die Ursache für Depression und Stimmungsschwankungen. Eine sinnvolle Kombination aus dem Serotoninbooster 5-HTP und einem wohlschmeckendem Gerstengrassaft kann hier leichte Unterstützung bieten.