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FibromyalgieDie Fibromyalgie ist eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Sie wird im Volksmund oft fälschlicherweise auch als Weichteilrheumatismus bezeichnet. Die Fibromyalgie ist gekennzeichnet von einer Fülle von Schmerzpunkten, die sich am gesamten Bewegungsapparat verteilen. Dabei können Gelenke genauso betroffen sein wie Sehnenansätze. In drei klinischen Studien verringerte sich durch die Einnahme von 5-HTP die Anzahl der Schmerzpunkte, die Angst wurde gelindert und eine bessere Schlafqualität erreicht, wodurch die morgens oft auftretende Steifigkeit in Gelenken und Gliedmaßen verringert werden konnte. Die Fibromyalgiepatienten wurden erniedrigte Serotonin-Spiegel gemessen. In drei klinischen Studien konnte nach Verabreichung von 5-HTP eine signifikante Besserung der Symptome wie z.B. Schmerzen, Morgensteifigkeit, Angstzustände und Müdigkeit beobachtet werden. 5-HTP gilt nicht als direktes Heilmittel für Fibromyalgie. Dennoch bewirkt eine Erhöhung des Serotoninspiegels eine bessere Durchblutung und fördert damit die Wärme- und Nahrungszufuhr zu Muskeln und Geweben, was sich als schmerzlindernd bewiesen hat. Ein höherer Serotoninspiegel hilft auch mit der Regulierung von Neurotransmittern, Endorphinen und Somatotastinen, die Schmerzempfindungen auf natürliche Weise zu senken. Mit der Zufuhr von 5-HTP werden Fibromyalgiesymptome, Gelenksteife und Gelenkschmerzen, Depressionen und Schlafstörungen um einiges erleichtert. Therapeutisch handelt es sich bei der Fibromyalgie um eine Herausforderung, denn lange nicht alle Betroffenen reagieren auf die Fülle von eingesetzten Präparaten. Verhältnismässig gut schneidet laut Dr. Eric Thomas, Hôpital Lapeyronie, Montpellier, eine Kombination von Amitriptylin und Fluoxetin ab, wenn es darum geht, die Schmerzen zu lindern und den Schlaf zu verbessern. Alprazolam in Verbindung mit Ibuprofen vermochte eine Zustandsbesserung herbeizuführen. Doch Sedativa alleine bieten generell keine grundlegende Schmerzlinderung. Die 5-HT Antagonisten Odansetron und Tropisetron hingegen senkten die Anzahl der Tenderpoints und verminderten die Schmerzen. Gar keinen Erfolg ist den Steroiden beschieden, während 5-Hydroxytryptophan in allen klinischen Parametern eine Verbesserung erzielte. 5-HTP scheint also ein Hoffnungsträger für viele Fibromyalgie-Patienten zu sein. Patienten mit Fibromyalgie haben häufig einen erniedrigten Serotoninspiegel, der durch die Einnahme von 5-HTP angehoben werden kann. Studien konnten zeigen, dass die Einnahme von 5-HTP in einer Dosierung von 100 mg dreimal täglich einen Teil der fibromyalgischen Beschwerden lindern konnte. In einigen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass manche Patienten mit Fibromyalgie erniedrigte Thiamin-(Vitamin B1-)Spiegel und eine verminderte Aktivität der thiaminabhängigen Enzyme haben. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B1 oder einem Vitamin B1-haltigen Tryptophanpräparat kann also sinnvoll sein. Positive Ergebnisse wurden auch durch die Supplementierung mit Vitamin E in einer Dosierung von 100-300 I.E. pro Tag erzielt. Hierbei ist zur allgemeinen Abgleichung der B-Vitamine und Hydroxilierung von Tryptophan zu 5-Hydroxy-Tryptophan ein guter Proteinshake eine gute Grundlage, kombiniert und gezielter für die bessere Durchblutung sollten 5-HTP und Arginin eingesetzt werden. Eine Abrundung der Proteinwirkungen der Aminosäuren Arginin und Hydroxytryptophan soll laut einer Studie echtes Lyprinol wirken. Auch hier gilt sicherlich wieder die sinnvolle Kombination.
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