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Damiana als sanftes Aphrodisiakum
Meist denkt man bei Aphrodisiaka an Mittel, die praktisch automatisch eine dauerhafte Erektion erzeugen, Damiana geht hier subtiler heran. Es geht weckt die feine Erotik. Im Vergleich zu starken synthetischen sexuellen "Stimmungsaufhellern" wirken Produkte mit Damiana sehr subtil. Denn so simpel mechanisch sexuell wie Viagra wirken Aphrodisiaka in der Regel nicht. Erotik, sexuelles Erleben ist immer ans Gehirn gekoppelt. Deshalb können die stark psychoaktiven Substanzen in einem guten Damiana und Guarana Enzymkomplex auch die intensivste Steigerung der erotischen, sexuellen und sinnlichen Empfindungen induzieren. Der Absturz liegt bei klassischen Potenzmitteln bisweilen nicht allzuweit entfernt, dann nämlich, wenn sich eigene innere und zwischenmenschliche Abgründe auftun. Bei gelegentlichem Damianakonsum gesunder Menschen geht es mehr um subtile Wirkungen auf den Eros, die man empfinden mag oder auch nicht. Ähnlich verhält es sich mit seinen nur schwach psychoaktiven Wirkungen. Der moderate Konsum von Damiana ist aber auch vergleichsweise unbedenklich. Regelmässig genossen soll es besonders bei bestehenden Funktionsschwächen und bestimmten Krankheiten, die sich negativ auf Potenz und Libido auswirken, der Gesundung förderlich sein und einen allgemein kräftigenden Effekt entfalten.
Die kleinen gezackten Blätter werden getrocknet und galten schon bei den amerikanischen Ureinwohnern als Aphrodisiakum und wichtiges Heilmittel gegen asthmatische Beschwerden und Atemwegserkrankungen. Es wird außerdem zur Linderung von Rheuma und Migränekopfschmerzen, zur Entspannung bei Menstruationsbeschwerden, gegen Bauchschmerzen, Durchfall und Harnwegsleiden, bei Nervosität, als Kräftigungsmittel bei Schwächezuständen, sowie als mildes Hirntonikum, besonders im Alter, eingesetzt. Welche Stoffe für die Damianawirkung verantwortlich sind, ist noch nicht ganz klar. Ätherisches Öl, reichlich Harz, der Bitterstoff Damianin und die Gerbsäure Tannin gehören zu den bekannten Inhaltsstoffen. In den Stengeln soll gar Coffein nachgewiesen worden sein. Damiana wirkt harntreibend. Zuviel kann möglicherweise leicht reizend auf die Harnwege und übelkeitserregend wirken. Wer Leberprobleme hat, sollte sich in Sachen Damiana zurückhalten. Vor hochdosiertem Dauergebrauch z.B. in Damianatee oder sonstigen einschlägig angebotenen Kräutern wird gewarnt. Ähnlich wie in der Homeopathie kommt es bei den subtilen Wirkungen der Damiana nicht auf die Dosis, sondern vielmehr auf die Anwesenheit und das entsprechende Netzwerk an Enzympartnern an, in welches Damiana eingebettet ist.
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