Beitrags-Archiv für die Kategory 'Antidepressiva'

Pflanzliches Antidepressivum 5-HTP

Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In der Regel kann diese psychische Krankheit jeden treffen, denn sie tritt in allen Bevölkerungsschichten und in vielen Ländern auf. Um dieser Krankheit beizukommen, gibt es viele verschiedene Arzneimittel auf dem Markt. Pflanzliche Antidepressiva werden ebenfalls angeboten. Da sich die Depression vor allem in einer ausgeprägten Niedergeschlagenheit ausdrückt, werden vor allem bei leichteren Formen dieser Erkrankung pflanzliche Antidepressiva wie 5-HTP eingesetzt. Dieser Wirkstoff hat eine stimmungsaufhellende Wirkung.

Depressionen kommen in unterschiedlichen Formen vor. Man kennt neben der unipolaren Depression auch die biopolare Form dieser Erkrankung. Bei der unipolaren Form kommt es vor allem zu schweren Störungen des Antriebs. Es machen sich Gefühle von Leere, Hoffnungslosigkeit und Ängstlichkeit breit. Bei der bipolaren Störung wechseln sich manische Phasen mit depressiven Episoden ab. Es ist bislang noch nicht vollständig geklärt wie Depressionen entstehen, sicher ist jedoch, dass die Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin eine große Rolle spielen. Hier können pflanzliche Antidepressiva mit dem Wirkstoff 5-HTP eine sinnvolle Ergänzung zu einer Psychotherapie sein.

Da bei einer Depression auch Neurotransmitter wie Noradrenalin und Serotonin eine große Rolle spielen, wird versucht mit Hilfe von 5-HTP den Serotonin-Spiegel anzuheben. 5-HTP steht für 5-Hydroxytryptophan. Hierbei handelt es sich um einen Stoff, der im menschlichen Körper aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Bei der Umwandlung in den Nervenzellen entsteht aus Tryptophan zunächst einmal Tryptamin und anschließend 5-HTP. 5-Hydroxytryptophan spielt eine große Rolle bei der Serotonin-Synthese im menschlichen Organismus, denn das 5-HTP wird in 5-HT umgewandelt. Bei 5-HT handelt es sich um den Neurotransmitter Serotonin. Serotonin wirkt unter anderem stimmungsaufhellend.

Wenn ein Mangel an Serotonin im Körper herrscht, kann das viele Folgen haben. So können durch einen Serotoninmangel Depressionen und Angstzustände entstehen. Der Neurotransmitter hat im menschlichen Organismus viele Aufgaben. So spielt er eine große Rolle im Magen-Darm-Trakt, im Herz-Kreislauf-System, beim Schmerzempfinden und bei Entzündungsreaktionen. Auch das Gedächtnis, die Lernfähigkeit, der Appetit und der Schlaf-Wach-Rhythmus werden durch Serotonin maßgeblich beeinflusst. Serotonin hat unter anderem einen Einfluss auf die Kontraktion der Arterien und reguliert den Blutdruck. Die Durchblutung kann durch Serotonin ebenfalls beeinflusst werden. Aufgrund dieser Zusammenhänge werden Störungen wie das prämenstruelle Syndrom, Übergewicht, Stress, Suchtverhalten, Migräne und Suizidgedanken häufig mit einem Mangel an Serotonin in Verbindung gebracht.

Da es sich bei 5-Hydroxytryptophan um eine Vorläufersubstanz von Serotonin handelt, kann diese Substanz als Wirkstoff gegen Depressionen eingesetzt werden. Einige Medikamente wiekönnen den Serotoninspiegel negativ beeinflussen wodurch es überhaupt erst zu einem Mangel kommt. Auch manche Diäten oder die falsche Ernährungsweise kann die Ursache für einen niedrigen Serotoninspiegel sein. Hier kommen dann pflanzliche Antidepressiva wie 5-HTP ins Spiel. Als Vorläufer von Serotonin kann 5-HTP den Serotoninspiegel deutlich anheben. In der Regel könnte der Mensch bei einer ausgewogenen Ernährungsweise ausreichen Tryptophan oder 5-Hydroxytryptophan über die Nahrung aufnehmen. Doch bei der relativ einseitigen, westlichen Ernährungsweise ist eine ausrechende Versorgung nicht immer gegeben. Hier helfen pflanzliche Antidepressiva wie 5-HTP den Serotoninspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Das pflanzliche Antidepressivum 5-Hydroxytryptophan kann vom Körper besser verwertet und zu Serotonin umgewandelt werden als Tryptophan. So wird dieser Wirkstoff bei der Behandlung von Depressionen bevorzugt. Besonders gute Ergebnisse können mit 5-HTP auch bei bipolaren Depressionen erreicht werden. 5-HTP kann sich auch positiv auf Migräneattacken auswirken und gilt zudem als natürlicher Appetitzügler. Schlafstörungen können ebenfalls mit 5-Hydroxytryptophan behandelt werden. Pflanzliche Antidepressiva sind sowohl in Tabletten- wie auch in Tropfenform erhältlich. Beachtet werden muss jedoch, dass auch pflanzliche Antidepressiva Nebenwirkungen haben können. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten können ebenfalls auftauchen. Der behandelnde Arzt kann bei der Auswahl des geeigneten Medikaments behilflich sein. Pflanzliche Antidepressiva mit dem Wirkstoff 5-HTP sind eine gute Alternative zu herkömmlichen Antidepressiva.

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Natürliche Antidepressiva

Bei SAM-E und Johanniskraut handelt es sich um natürliche Antidepressiva. Natürliche Antidepressiva können eine stimmungsaufhellende Wirkung haben und so bei der Behandlung von Depressionen helfen. Für viele Menschen sind natürliche Antidepressiva jedoch gut verträglich und haben im Gegensatz zu herkömmlichen Antidepressiva in der Regel keine Nebenwirkungen.

Johanniskraut gilt als natürliches Heilmittel gegen Depressionen. Johanniskraut ist eine Pflanze, die in Europa, Nordasien und Nordafrika beheimatet ist. Man findet die Pflanze vor allem an Wald- und Wegrändern, in Böschungen und Steinbrüchen. Die mehrjährige Pflanze wird 50 bis 100 cm hoch. Die Heilpflanze wird schon seit Jahrhunderten bei depressiven Verstimmungen eingesetzt. Medikamente, die auf der Basis von Johanniskraut hergestellt werden, enthalten den Wirkstoff zumeist in einer standardisierten Menge. So wird mit die Dosierung erleichtert. Es gibt auch die Möglichkeit aus Johanniskraut Tee zu kochen. Die Wirkung des Tees ist allerdings deutlich geringer und man kann bei natürlichem Kraut nicht sagen wie viel Wirkstoff tatsächlich enthalten war.

Bei SAM-E handelt es sich um eine Aminosäureverbindung, die auch ganz natürlich im menschlichen Körper vorkommt. SAM-E oder auch S-Adenosylmethionin wird vor allem in südlichen Ländern als natürliches Antidepressivum eingesetzt. Viele synthetische Antidepressiva greifen in die normalen Körperfunktionen ein und stören deren Ablauf. Bei SAM-E handelt es sich jedoch um eine Aminosäureverbindung, die die Körperfunktionen sogar noch unterstützen kann. Viele synthetische Antidepressiva stören beispielsweise die Leberentgiftung und sorgen lediglich für eine Dämpfung der depressiven Symptome. S-Adenosylmethionin soll dagegen den Körper bei der Bildung von körpereigenen Neurotransmittern unterstützen und so die depressiven Symptome auf natürliche Weise zum Verschwinden bringen. Die stimmungsaufhellende Wirkung von SAM-E tritt in der Regel innerhalb weniger Tage ein. S-Adenosylmethionin kann allerdings bei bipolaren Störungen für eine Verstärkung der manischen Phasen sorgen.

Natürliche Antidepressiva gelten als sanfte Alternative zu synthetischen Medikamenten, die bei Depressionen gerne eingesetzt werden. Viele Studien belegen mittlerweile die positive Wirkung von Johanniskraut bei anhaltender Niedergeschlagenheit. Vor allem in den lichtarmen Wintermonaten ist Johanniskraut ein beliebtes Präparat. Dabei hat Johanniskraut deutlich weniger Nebenwirkungen als viele andere Antidepressiva. Das Heilkraut kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Vereinzelt wird auch von Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Hautreaktionen im Zusammenhang mit Johanniskraut berichtet. Wechselwirkungen zwischen dem Heilkraut und der Antibabypille wurden ebenfalls festgestellt. Der Hauptwirkstoff des Krauts scheint das sogenannte Hyperforin zu sein. Hyperforin soll dafür sorgen, dass das Gleichgewicht im Gehirn wieder hergestellt wird und eine ausreichende Ausschüttung an Neurotransmittern erfolgen kann. Johanniskraut kann auch äußerlich angewendet werden. So wird das Kraut in Öl eingelegt, um anschließend Verbrennungen, Hautirritationen und Narbengewebe damit zu behandeln. Das Heilkraut wirkt bei der Einnahme in Tablettenform stimmungsaufhellend und wird bei Depressionen und Angstzuständen als pflanzliches Antidepressivum eingesetzt.

Die Aminosäureverbindung SAM-E wirkt sich auf mehrere Bereiche im Körper positiv aus. So hat SAM-E als natürliches Antidepressivum eine stimmungsaufhellende Wirkung und wirkt sich zudem auf den Schlaf und das allgemeine Empfinden positiv aus. Zudem soll SAM-E Muskeln, Gelenke. Leber, Galle und den Stoffwechsel positiv beeinflussen. SAM-E wird in vielen Ländern als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und kann bei längerfristiger Einnahme die Behandlung von Depressionen unterstützen.

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Pflanzliche Antidepressiva

Depressionen, ein Leben auf der dunklen Seite des Lebens. Kaum eine andere Krankheit wird hierzulande mehr totgeschwiegen als die Depression und das obwohl sich die Krankheit zu einer neuen Volkskrankheit entwickelt. Doch warum ist dies so? Menschen die unter einer depressiven Verstimmung leiden, können nicht mehr so “funktionieren” wie die Umwelt es gerne hätte. Vielleicht ist das die Erklärung, warum diese Erkrankung nur allzu gerne unter den Teppich des Stillschweigens gekehrt wird.

Jede noch so kleine Kleinigkeit erfordert von den Betroffenen jede Menge Kraft. Die Lebensbedingungen wie beispielsweise Stress, Sorgen um die eigene Existenz und sich zwingend selbst darzustellen in der modernen Welt begünstigen den Ausbruch einer solchen Krankheit. Der betroffene Mensch fühlt eine ständige Müdigkeit die sich bleiern auf ihn legt. Er kommt sich ausgegrenzt und inkompetent vor. Doch dies sollte man nicht einfach nur als Krankheitsbild sehen, sondern auch als eine Art Warnsignal des eigenen Körpers. Er ermahnt mit Hilfe dieser Symptome den Menschen das die bisher wirksam angewandten Mechanismen zur Bewältigung vom Alltag nicht mehr greifen und ihre Wirksamkeit verloren haben. Körper und Seele fordern oftmals nach einem langen Spießrutenlauf endlich die längst schon überfällig gewordene Ruhe und den Rückzug aus dem bisher gelebtem “Teufelskreis”.

Wie bei jeder Krankheit gibt es auch für Depressionen, bestimmte Medikamente die dem Patienten helfen sollen. Hier sind es die sogenannten Antidepressiva. Wie der Begriff schon vermuten lässt sollen die Medikamente gegen ( -> anti) den Trübsinn( -> depressiv) wirken, also sogenannte Antidepressiva. Doch nicht alle Medikamente dieser Gruppe sind gleich. So gibt es zum einen synthetisch hergestellt Antidepressiva und zum andern pflanzliche Antidepressiva. Die Gruppe der synthetisch hergestellten Medikamente wirkt weitaus intensiver als die pflanzliche Antidepressiva. Die Frage ist natürlich ob dies wirklich immer angebracht ist? Die synthetisch gewonnenen Wirkstoffe wirken zwar gegen das “Stimmungstief” und kurbeln in den meisten Fällen auch den Antrieb wieder an, doch die Nebenwirkungen dieser Medikamentengruppe sind zumeist mit Vorsicht zu genießen. Noch harmloser Natur sind die Nebenwirkungen im Bereich des Magen – Darmtraktes, hier handelt es sich meist nur um Verstopfung oder aber Durchfallerkrankungen. Weiterhin harmlos aber dennoch, von den Patienten, als sehr unangenehm empfunden ist die häufig auftretende Mundtrockenheit. Zwar kurbeln die meisten dieser Medikamente, wie oben beschrieben, den Antrieb an doch gibt es nicht wenige die ebenso auch sedierend, also betäubend auf den Betroffenen einwirken. Dies ist vor allem negativ zu bemerken, da dies auch zu Bewusstseinsstörungen führen kann und somit auch Einwirkung hat auf die Persönlichkeitsstruktur des jeweiligen Patienten. Ebenso bedenklich ist das bei manchen Betroffenen die mit synthetisch hergestellten Präparaten über längere Zeit behandelt werden, sich Blutdruck und Herzfrequenz negativ verändern. Weiterhin kann es bei längerer Einnahme zu einer, manchmal, heftigen Zunahme an Gewicht kommen. Was sich häufig nicht förderlich auf das Gemeinwohl des Betroffenen auswirkt.

Im Vergleich wirken pflanzliche Antidepressiva viel sanfter wie die synthetische Variante. Sie sedieren den Betroffenen in der Regel nicht zusätzlich und führen auch keine Veränderung der Persönlichkeitsstruktur herbei. Dies ist nicht nur für den Betroffenen selbst von großem Vorteil sondern auch für seine Umwelt. Auch ist die Unverträglichkeitsrate bei pflanzlichen Antidepressiva weitaus geringer als bei synthetisch hergestellten Produkten. Weiterhin führen pflanzliche Antidepressiva auch nicht zu Veränderungen der Herzfrequenz oder des Blutdrucks und begünstigen mit ihrer Einnahme nicht eine Gewichtszunahme.

Bis der Patient bei pflanzlichen Antidepressiva die volle Wirkung wahrnimmt, können durchaus einige Tage bis Wochen vergehen. Dies liegt aber auch darin begründet dass pflanzliche Antidepressiva das Nervensystem nicht in diesem Maße “manipulieren” wie die synthetisch hergestellten Präparate. Eine Vielzahl entsprechender Studien hat bereits bewiesen das pflanzliche Antidepressiva sehr wohl ebenso gut, wenn nicht sogar besser wirken, als die synthetische Variante. Besser sind pflanzliche Antidepressiva auf jeden Fall für den Betroffenen der vielleicht trotz Krankheit recht bald wieder in den Alltag und in den Beruf zurückkehren muss. Ein weiterer Vorteil der pflanzlichen Antidepressiva ist es das der menschliche Körper in der Lage ist die pflanzlichen Wirkstoffe aufzuspalten und sich genau das heraus zu ziehen was er benötigt. Was nicht benötigt wird, wird kurzerhand ausgeschieden. Bei synthetisch hergestellten Antidepressiva ist er dazu nicht in der Lage. Dies führt häufig zu einer, wenn auch nur geringen Überdosierung, da kein Arzt in der Lage ist die Medikation ganz genau auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten abzustimmen.

Ein ganz wichtiger Punkt, der besonders hervorzuheben ist, dass bei Medikamenten auf pflanzlicher Basis kein Gewöhnungseffekt eintritt. Das bedeutet wenn der Betroffene sich wieder “fit” genug fühlt um seinen Alltag ohne Medikamente zu meistern, können diese in der Regel ohne Probleme abgesetzt bzw. in Etappen die Dosis herabgesetzt werden. Dies führt bei herkömmlichen, also chemisch hergestellten Präparaten, zu Problemen da hier der sogenannte Gewöhnungseffekt sehr rasch eintritt.
Sicherlich so individuell wie jeder Betroffene ist auch der Verlauf einer jeden Depression und genau so individuell sollte auch die Medikation sein. Egal ob es sich nun um synthetische Antidepressiva oder pflanzliche Antidepressiva handelt.

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Antidepressiva

Psychische Erkrankungen werden in der Regel mit einer Kombination aus Psychotherapie und Arzneimitteltherapie behandelt. Dabei kommen Antidepressiva zum Einsatz die auf chemischer Basis aufgebaut sind. Unter den vier Hauptgruppen Tranquilizer, Neuroleptika, Antidepressiva und Lithium spielen pflanzliche Antidepressiva eine große Rolle. Alternativ zu der chemischen Variante gibt es eine Reihe von Heilpflanzen die über Inhaltsstoffe verfügen die das Nervensystem und die Psyche beruhigen und ausgleichen. Pflanzliche Antidepressiva haben den Vorteil, dass sie sanft wirken und gut vertragen werden. Die sanfte Wirkung hat aber auch einen Nachteil: Da sie zu sanft wirken, können sie bei einer schweren psychischen Erkrankung nicht wirklich helfen.

JohanniskrautExtrakte aus Baldrianwurzel, Johannis-Krautextrakte, Melissenblätter, Hopfenzapfen und Passionsblumenkraut gehören zur Gruppe pflanzliche Antidepressiva. Bevor die klassischen Psychopharmaka vom Arzt zur Behandlung kommen, kann zuerst bei Schlafstörungen, leichteren Unruhezuständen und vorübergehender depressiver Verstimmungen der Versuch unternommen werden rezeptfreie Antidepressiva anzuwenden.

Wissenschaftliche Studien haben belegt das Johanniskraut mit dem Inhaltsstoff Hypericin bei depressiven Verstimmungen hilfreich ist. Allerdings muss die Konzentration der rezeptfreien Antidepressiva hoch genug sein. Eine Nachfrage in der Apotheke ist daher immer angebracht. Die stimmungsaufhellende Wirkung tritt in der Regel bei regelmäßiger Einnahme nach ca. zwei Wochen ein. Die gleichzeitige Einnahme des Johanniskrautes als pflanzliche Antidepressiva mit der Pille vermindert ihre Wirkung. Deshalb sollte eine zusätzliche Verhütung bedacht werden. In sehr seltenen Fällen können während des Behandlungsverlaufes Bauschschmerzen, Müdigkeit oder leichte Übelkeit auftreten. Bei dem Johanniskraut kann als Nebenwirkung die Lichtempfindlichkeit erhöht sein.

Extrakte aus Hopfen, Baldrian, Passionsblume und Melisse werden traditionell für die Behandlung von Schlafstörungen und Nervosität angewendet. Die Wirksamkeit dieser rezeptfreien Antidepressiva ist bewiesen, allerdings nur bei den leichten Beschwerdeformen. Bei den pflanzlichen Antidepressiva treten keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen auf, lediglich die Fahrtüchtigkeit kann unter Umständen in geringen Maß herabgesetzt sein.

Obwohl keine Nebenwirkungen der pflanzlichen Antidepressiva vorhanden sind, sollte unbedingt auf die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten geachtet werden. Insbesondere mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen, wie beispielsweise Marcumar. Bis vor geraume Zeit war das viel gelobte Kava-Kava auf dem Markt es wurde allerdings wieder vom Markt genommen aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen in Form von Leberschädigung.

Pflanzliche Antidepressiva sind in Tropfen- oder Tablettenform, als Badezusätze oder als Tee erhältlich. Die pflanzlichen Heilmittel werden oft rezeptfrei im Handel angeboten.

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Antidepressiva rezeptfrei – so werden Depressionen erkannt und gebändigt

Depressionen gehören zum Alltag dazu. Dabei ist zu differenzieren, denn Depressionen können sehr unterschiedlich verlaufen. Es gibt Depressionen, die zum Beispiel an die Jahreszeit gekoppelt sind. Jahreszeitliche Stimmungsschwankungen betreffen dabei Männer, als auch Frauen. Darüber hinaus gibt es allerdings auch Depressionen, die zum Beispiel durch soziale Probleme entstehen. Beziehungsprobleme, oder aber auch Probleme in der eigenen Familie sorgen schnell dafür, dass sich über lange Sicht hinweg Depressionen einstellen können, welche gar nicht so leicht zu bekämpfen sind.

Depressionen können sich auch durch unterschiedliche Symptome darstellen. Je nach Mensch und je nach Art der Depressionen ist es möglich, dass sich diese zum Beispiel durch Angstzustände auszeichnen. Darüber hinaus kann es dazu führen, dass Personen, die an Depressionen leiden zum Beispiel den Kontakt zu Freunden, oder aber auch zu anderen Menschen grundsätzlich meiden und sehr stark einschränken. Es sind in aller Regel Freunde und die eigene Familie, die erkennen, dass es Probleme bei einem Menschen gibt und sich Depressionen einstellen.

Die Vorzeichen von Depressionen sind meist sehr schwierig zu deuten, da es ein Prozess ist, der meist schleichend kommt und sich dann etabliert. Depressionen zu verhindern kann im Vorfeld nur dann realisiert werden, wenn diese zum Beispiel konkret erkannt werden und gezielt gegen diese gearbeitet werden kann. Darüber hinaus ist es in jedem Fall notwendig, dass bei zu starken Depressionen eine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen wird. Vorab ist es allerdings zu empfehlen, dass Antidepressiva rezeptfrei genommen werden. Im Bereich Antidepressiva rezeptfrei gibt es verschiedene Wirkstoffe und Medikamente, die genutzt werden können, ohne dass dazu ein Arzt konsultiert werden muss.

Antidepressiva rezeptfrei zu bekommen ist gar nicht so schwierig – zunächst sollte allerdings in jedem Fall versucht werden, harmlose Präparate, die zum Beispiel auf Basis von Johanneskraut wirken zu verwenden.

Natürliche Stimmungsaufheller wie zum Beispiel 5-HTP, oder aber auch SAM-E sind in jedem Fall eine gute Möglichkeit, wie gegen Antidepressiva rezeptfrei vorgegangen werden kann. Synthetische Mittel sollten erst später Teil einer Behandlung sein und nicht zu früh verwendet werden. Sollten solche synthetischen Stimmungsaufheller verwendet werden, ist es in jedem Fall erforderlich, dass ein Arzt konsultiert wird, damit dieser die Einnahme auch überwachen kann. Die Reaktionen auf solche synthetischen Stimmungsaufheller sind je nach Mensch und Körper sehr verschieden und müssen deshalb auch genau beobachtet werden. Antidepressiva rezeptfrei zu bekommen, bzw. die rezeptfrei zu bekommen sind, sollten in jedem Fall erst einmal ausprobiert werden, bevor zu richtig intensiven Mitteln gegriffen wird.

Dabei gilt es auch zu beachten, dass synthetische Antidepressiva möglicherweise auch eine Menge an Nebenwirkungen mit sich bringen können. Es muss also darauf geachtet werden, dass diese in jedem Fall genau untersucht werden und auch die Nebenwirkungen in jedem Fall beachtet werden. Nicht jedes Antidepressiva wirkt hierbei gleich effizient.

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