Beiträge vom Oktober, 2009

Was tun bei Depressionen?

Mittwoch, 14. Oktober 2009 13:58

Man glaubt es kaum, doch Depressionen sind auch hierzulande ein häufig erscheinendes Krankheitsbild. Sei es nach der Schwangerschaft, wegen der Figur oder anderen Symptomen, der Mensch kann tausend Gründe finden, um depressiv zu werden. Aber wo bekommt man bei Depressionen Hilfe? Und wie sollte diese Hilfe aussehen? Daran scheiden sich die Geister. Niemand kann den perfekten Weg bei Depressionen festlegen. Auch Jüngste Beispiele verdeutlichen, dass Medikamente nicht immer helfen können und vielmals sogar zum Tode führen können. Doch was soll der Patient machen, wenn der Arzt ihm Tabletten wie 5-htp (5-Hydroxytryptophan) verschreibt? Woher soll Otto Normalverbraucher auch wissen, wie eine richtige Behandlung aussehen soll und welche Schritte bei einer Depression unternommen werden müssen? Gutgläubig wie man ist, vertraut man hier natürlich seinem Arzt. Dr. Mustermann wird schon wissen, was er verschreibt und in welcher Dosis man diese Medizin einzunehmen hat. Hält man sich genau daran, kann einem ja wohl nichts passieren. Die Wahrheit sieht oftmals aber ganz anders aus. Plötzlich liegt der depressive Mensch mit einer Tablettenvergiftung im Krankenhaus, in wenigen Fällen verlässt er dieses dann kaum noch.

Der Arzt des Vertrauens

Wer sich einmal näher umschaut wird mit Erschrecken feststellen, dass auch der Arzt des Vertrauens Fehler macht. Fehler sind menschlich, doch Fehler von Ärzten sind gravierender, als Fehler von anderen Menschen. Aber was soll der unwissende Patient machen, außer dem Arzt zu vertrauen. Gerade bei Depressionen hat der Patient genug andere Sorgen, soll er jetzt noch depressiv werden, weil er seinem Arzt nicht vertrauen kann? Ein ewiger Kreislauf würde beginnen und selbst nicht depressive Menschen hätten dann allen Grund, depressiv zu werden. Wer Hilfe bei Depressionen benötigt sollte aber immer darauf achten, dass der Arzt nicht nur auf Medikamente zurückgreift. Oftmals fehlt dem Patienten nämlich nur eine Person, mit der er über seine Probleme sprechen kann.

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Wo gibt es Hilfe bei Depressionen?

Mittwoch, 14. Oktober 2009 13:44

Wer sich schon einmal gefragt hat, wo er Hilfe bei Depressionen bekommt, der wird wahrscheinlich diese Frage damit beantworten, dass er zum Therapeuten muss. Und da beginnt bei vielen schon das Zögern. „Schließlich bin ich ja nicht geisteskrank, was soll ich dann beim Therapeuten“, denkt man sich dann meist. Aber manchmal ist es einfach besser mit jemand anderen über seine Depressionen, Ängste oder Probleme zu sprechen. Außerdem kann es auch manchmal der Fall sein, dass man für eine bestimmte Zeit vielleicht Medikamente wie zum Beispiel 5-htp (5-Hydroxytryptophan) nehmen muss, damit es einem wieder besser geht. Doch die Vorstellung auf einer Coach zu liegen, während der Therapeut einem nach seiner Kindheit befragt, hat sich in die Gehirne der Menschen gebrannt. Zu schnell fällt einem das Bild eines geisteskranken Menschen ein, der auf dieser Coach liegt und bis in jede Ritze seiner Vergangenheit zurückkehrt. „Nein danke, so krank bin ich dann wirklich noch nicht.“

Hilfe ist aber manchmal doch nötig

Leider merkt auch der noch zu große Zweifler irgendwann, dass es ohne Hilfe nicht geht. Doch meist ist es dann fast schon zu spät. Denn bis er letztendlich doch auf dieser Coach landet, haben ihn die Depressionen, Ängste und Probleme schon fast aufgefressen. Freunde, Bekannte, Stars und Sternchen sie alle haben die Depressionen noch aufgebauscht. So sind es meist finanzielle Probleme oder der Verlust vom eigenen Selbstwertgefühl, der die Depression hervor gerufen hat. Nur weil wir nicht die perfekte Figur haben, nur weil wir uns nicht die neuste Handtasche oder das neuste Teil vom Laufsteg leisten können, sind wir depressiv geworden. Und was sich nun mal jahrelang aufgebaut hat, kann von einem Therapeuten nicht mal eben schnell wieder abgebaut werden. Es ist schon irgendwie gemein, dass wir so abhängig sind von anderen und dem Image. Denn wenn wir nun mal nicht den Therapeuten mit einem Geisteskranken in Verbindung bringen würden, hätten wir wahrscheinlich auch keine Angst, wenn andere erfahren würden, dass wir ebensolchen wöchentlich besuchen. Denn das ist wohl der mit ein Grund, warum wir die therapeutische Hilfe so verschmähen.

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